Quelle: elektrosmognews

Wieso gibt es biologische Wirkungen durch Mikrowellenstrahlen (auch beim Mobilfunk) ?

Ohne eine Wertung vorzunehmen, hier sinngemäß die Meinung von Robert O. Becker:

Die Chemie des Lebens beruht auf den grundlegenden Kräften der Elektrizität und des Magnetismus. Unser Körper und unser Gehirn erzeugen in und um uns elektromagnetische Felder ( ). Die Steuerung läuft bei Stromstärken im Bereich von Milliardstel Ampere (x).
Andere Forscher wie Heinrich, Rostock, weisen darauf hin, daß durch
Enzyme in unserem Körper „ganz besonders wichtige Reaktionen wie z.B. der Auf- und Abbau für schnellste zelluläre Reaktionen erforderlicher Informationsträger (Messenger/Radikalische Zwischenstufen ect.) müssen ultraschnell ablaufen. Die Frequenzen solcher Enzym-Reaktionen liegen im Bereich von 10 hoch minus7 bis 10 hoch minus11 pro Sekunde (das entspricht Substrat-Spaltungs-Frequenzen von 10 MHz bis 100 GHz). Gerade bei diesen ultraschnell erforderlichen Umsetzungen sind nun durch äußere Einflüsse von hochfrequenten Wechselfelder (auch als Träger-Frequenzen im Mobilfunk angewendet) ... unterschiedliche Störeinflüsse durch Resonanz (partielle Schritt-Löschungen, Aktivitäts-Umschaltungen und sogenannte wring-Resonanzen mit Kettenschädigungen bei DNA und Proteinen) nachgewiesen bzw. möglich.“ Damit ist nachvollziehbar, daß die Vielzahl der heute erzeugten künstlichen elektromagnetischen Felder (negative) Auswirkungen auf unsere vitalen Lebensfunktionen haben müßte.

Wenn Störsignale von außen (z.B. durch Mobilfunk) ständig die Funktionen
in unserem Körper beeinträchtigen können, kann Streß entstehen, der sich zuerst in Unwohlsein, dann in Gesundheitsbeeinträchtigungen und schließlich in Gesundheitsschäden äußern kann.
Mit diesen Erscheinungen sind die Ärzte in ihrer täglichen Praxis
konfrontiert. Ihren Patienten können sie nur helfen, wenn sie die
Ursachen kennen. Dafür sind belastbare Informationen und keine
Verschleierungen nötig. Die Netzbetreiber bzw. ihre Organisationen sind daran wohl nicht interessiert.
Im Medizinbereich kommt Sporsoring häufig vor, weshalb dies für viele
Ärzte nicht ungewöhnlich ist.. Der Sponsor hat knallharte
wirtschaftliche Interessen und nicht unbedingt die Gesundheit der
Patienten im Auge. An einem gesunden Patienten verdient der Sponsor nichts. Bezogen auf die obigen Veranstaltungen des Informationszentrums Mobilfunk e.V., eine Warnung von Ärzten vor den möglichen Folgen des Mobilfunks (Basisstationen und Handy) würden die Geschäfte der Netzbetreiber schmälern. Deshalb sollte jeder Teilnehmer an derartigen Veranstaltungen bzw. Leser von Broschüren, an denen das Informationszentrum Mobilfunk e.V. mitgearbeitet hat, prüfen, ob dort Desinformationen enthalten sind.

Kritsch zu prüfen ist u.a. die Broschüre: Mobilfunk und Gesundheit 
Eine Information für Ärzte
Autoren: Dr. rer. nat. Matthias Otto
Prof. Dr. med. Karl Ernst von Mühlendahl
Herausgeber: Kinderumwelt gemeinnützige GmbH der Deutschen Akademie für Kinder-
Jugendlichenmedizin v.V.
In Zusammenarbeit: Informationszentrum Mobilfunk e.V.

ebenso:
die Broschüre: Mobilfunk und Gesundheit
Eine Information für Eltern
Autoren: Dr. rer. nat. Matthias Otto
Prof. Dr. med. Karl Ernst von Mühlendahl
Herausgeber: Kinderumwelt gemeinnützige GmbH
der Deutschen Akademie für Kinder- Jugendlichenmedizin v.V.
In Zusammenarbeit: Informationszentrum Mobilfunk e.V.

Die Argumentationsweise der Netzbetreiber und ihrer Unterstützer, lautet
u.a.:
„Gesundheitsschäden sind wissenschaftlich nicht nachgewiesen.“
Die Manipulation liegt in der von der Deutschen Strahlenschutzkommission
(SSK) vorgelegten Definition von „wissenschaftlich nachgewiesen“. Diese Definition ist erst dann erfüllt, wenn die gleichen Ergebnisse von mehreren unabhängigen Instituten reproduziert sind und eine kausale Erklärung geliefert wurde. Reproduziert sind z.B. DNA-Strangbrüche durch Mobilfunkbestrahlung (siehe Reflex-Studie, AG Tauber Berlin, AG Rüdiger, Wien) nur man behauptet, es gäbe keinen kausalen Zusammenhang, weil die Arbeiten noch nicht in einer wissenschaftlichen Publikation erschienen seien und kleine Unterschiede in der Dokumentation vorhanden seien.
DNA-Strangbrüche durch Mobilfunkstrahlung sind auch in vielen anderen
Studien nachgewiesen, die man aber nicht zur Kenntnis nehmen will; u.a. verweist man auf körpereigene Reparaturmechanismen. Dies ist unzulässig, denn bei geschwächtem Immunsystem oder bei einer großen Anzahl von DNA-Strangbrüchen ist das Reparatursytem überfordert. Aber unbestritten ist, daß jeder DNA-Strangbruch gefährlich werden kann.. 
„Ist es fraglich, ob man Ergebnisse „in vitro“ bzw. bei Tieren überhaupt auf den Menschen übertragen könnte.“
Gewagt ist der Hinweis, wenn Hühnerembryonen geschädigt werden, dann sei
damit noch lange nicht bewiesen, daß auch der menschliche Fötus geschädigt werde, schließlich sei der Mensch kein Huhn. Die Frage sei erlaubt, warum unternimmt man Tierexperimente, wenn man sie bei ungünstigem Ausagang prinzipiell auf den Menschen für nicht übertragbar hält ?

„Nicht-ionisierende Strahlen sind viel zu schwach um Schäden an bzw. in den Zellen anzurichten“
Dieser Glaubenssatz wird als Standardlehre zwar ständig wiederholt, er
wurde aber vor seiner Aufstellung nicht experimentel überprüft.

Wer sich für weiter informieren will, der sei auf die homepage von www.hese-project.org  dort unter EMF-Portal/ Studien in der Diskussion verwiesen. 
Dort finden Sie neben der „Reflex-Studie“ auch die „Naila-Studie“. In dem oberfränkischen Städtchen Naila haben die vier Hausärzte aufgrund ihrer Krankenunterlagen untersucht, wie sich die Krebsneuerkrankungen im Bereich von bis zu 400m und über 400m um die zwei Mobilfunksender entwickelt haben. Das Ergebnis war, daß zwischen dem 5. und dem 10. Jahr der Bestrahlung die Krebsneuerkrankungen unter 400m 2,5x so hoch waren wie über 400m. Es handelt sich traurigerweise um die erste und bisher einzige deutsche Studie, die die tatsächlichen Auswirkungen vor Ort untersucht hat. Diese Studie war allerdings nicht gesponsert, weder von Mobilfunkbetreibern noch von einer Behörde. Diese haben bisher zwar Millionen ausgegeben, aber in Labors meist für nebensächliche Fragen, z.B. wie könnem wir die Gesundheitsbeeinträchtigungen als Hirngespinste diffamieren, in der Behördensprache „die Risikoakzeptanz der Bevölkerung verbessern“, nicht aber: „Wie können wir das Risiko minimieren“. 
Die Erhöhung des Erkrankungsrisikos nach 5 Jahren Dauerbestrahlung in
Naila, stimmt auch mit den langjährigen arbeitsmedizinischen Untersuchungen in Rußland überein. Dort hat man ermittelt, daß die Erkrankungen nach 3 bis 5 Jahren Exposition am Arbeitsplatz signifikant beginnen (siehe Hecht). Die Mobilfunk-Basisstationen strahlen aber 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr, auch wenn keine Handy-Gespräche geführt werden.
Bezeichnenderweise hat sich noch kein Vorstand eines Netzbetreibers oder
ein Mitglied der Deutschen Strahlenschutz- kommission dazu bereit erklärt, sich unter ärztlicher Begleitung zwei Wochen einer Strahlenbelastung in Höhe des Grenzwertes der 26. BImSchV auszusetzen, obwohl man diesen Wert als Dauerbelastung über Jahre hinweg für Säuglinge und Kranke als unbedenklich erklärt hat. man kann diesem Personenkreis nur zurufen 
Hic Rhodos hic salta !!
Wenn Ihr den Grenzwert für unbedenklich haltet, dann seid konsequent und
setzt Euch ihm nur zwei Wochen aus.